Psychotherapie ist professionelles Handeln im
Rahmen und nach den Regeln des öffentlichen Gesundheitswesens....unter
Wahrung ethischer Grundsätze und Normen.....(SENF, BRODA 2000)
Da sich Psychologie und Psychotherapie je nach Vokabular und
Begrifflichkeitensystem mit der Psyche, der Seele, dem Erleben und dem
Verhalten beschäftigt, wird vorstellbar, wie subjektiv und geradezu
einzigartig (wie der jeweilige Mensch) eine Psychotherapie verläuft.
Um unsere Psyche verstehen zu können, müssen wir
sie erst konstruieren (Begriffe und Sprache dafür finden). Indem wir das
tun, darüber kommunizieren und uns diese Vorstellungen machen, verleihen
wir uns wiederum "eine Seele".
Gespräche über sich selbst bringen Menschen
lebendig miteinander in Kontakt. Während wir jemandem etwas beschreiben
und erklären, erklären und beschreiben wir es uns selbst. Manchmal
erleben wir das auch als neu, eine Vertiefung und/oder Erweiterung
unserer bisherigen Sichtweisen entsteht.
Dabei sind die emotionalen Bedeutungen beteiligt,
mit der wir uns und die Welt erschließen (und erschaffen).
In Beziehungen entstehen durch Kommunikation solche Bedeutungen, die
wiederum unsere Gestaltung von Beziehungen beeinflussen.
Psychotherapie soll dabei helfen, diese Prozesse
verstehbar und beeinflussbar zu machen.
Weitergehende Literatur und Informationen:
- Wirksamkeitsnachweis für Psychotherapie
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- Wirkungen und Risiken der Psychotherapie
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