Es gibt viele Herangehensweisen und Perspektiven,
mit denen beschrieben werden kann, was Psychotherapie ist bzw. was darin
passiert:
Psychotherapie ist ein kommunikativer Prozess, „um
den Patienten zu befähigen, das für ihn Erreichbare umzusetzen, was
dieser sich allein nicht mehr zutraut“ (ZEIG 1991).
Psychotherapie ist ein bewusster und geplanter
interaktioneller Prozess:
- zur Beeinflussung von Verhaltensstörungen und
Leidenszuständen, - die in einem Konsensus (möglichst zwischen
Patient, Therapeut und Bezugsgruppe)
für behandlungsbedürftig gehalten
werden, - durch Kommunikation, - meist verbal, aber auch averbal, - in Richtung auf ein definiertes, nach
Möglichkeiten gemeinsam erarbeitetes Ziel
(Symptomminimalisierung
und/oder Strukturänderung der Persönlichkeit), - mittels lehrbarer Technik - auf der Basis einer Theorie des normalen und
pathologischen Verhaltens, - in der Regel ist dazu eine tragfähige emotionale
Bindung notwendig
(STROTZKA 1975).
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